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Chronik

Freiwillige Feuerwehr Panrod

Am 10.Februar 1934 waren aufgrund des Gesetzes über das Feuerlöschwesen vom 15.12.1933 und Erlass des Minister des Innern vom 13.01.1934 II D 2009, sowie Verfügung des Landrats des Untertaunus vom 06.01.1934 alle erwachsene, männliche Einwohner der Gemeinde Panrod vom damaligen Bürgermeister Karl Harbach zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr ins Gemeindezimmer der alten Schule eingeladen. Den Anwesenden wurde der Sinn und Zweck einer Freiwilligen Feuerwehr erläutert. Daraufhin erklärten sich 28 Männer zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr bereit.

Es waren, nach dem Gründungsprotokoll:

Gustav Gundlach, Ernst Müller, Karl Hatzmann, Rudolf Christ,

Moritz Harbach, Erich Enders, Otto Schaus, Wilhelm Enders,

Wilhelm Kreusel, Karl Kreusel, Karl Christmann, Friedrich Diels,

Karl Müller II, Karl Müller III, Herrmann Pimmel, Adolf Schaus,

Karl Ott, August Menges, Adolf Menges, Adolf Wagner, Karl Schauß,

Paul Elsemüller, August Großmann, Walter Enders, Willi Diels,

Reinhard Diels, Karl Ullrich, Albert Grund.

Aus Ihrer Mitte wurde der damalige Förster Gustav Gundlach als Wehrführer vorgeschlagen und ernannt.

Dies war die Geburtsstunde der Freiwilligen Feuerwehr Panrod.

Ab April 1934 begann dann der Übungsbetrieb. Am Anfang waren die Übungsstunden zusammen mit denen der Pflichtfeuerwehr. In die Pflichtfeuerwehr mussten alle männliche Einwohner Panrods vom 16.- bis zum 60.Lebensjahr. Die damalige Pflichtfeuerwehr war seit 25.09 1930 Mitglied im Nassauischen Feuerwehrverband gegr. Wiesbaden 1872.

An der vorhandenen Spritze und den Geräten wurde das Ausbildungsprogramm vorgenommen. (Es muss, wie aus den Protokollen ersichtlich, sehr militärisch zugegangen sein, denn außer den Kommandos und Handhabung der Geräte mussten die Kameraden immer und immer wieder grüßen und marschieren üben.)

Ihren 1. Einsatz hatte die neue Freiwillige Feuerwehr bereits schon nach etwa 10 Wochen, am 17. Juni 1934, bei einem Brand in der Schonung am alten Sportplatz.

Im Jahre 1935 bekam die Freiwillige Feuerwehr ihre ersten Dienströcke und Mützen. Die Mützen bezahlten sich die Feuerwehrleute selbst.

Die 1. Motorspritze wurde 1937 von der Gemeinde Panrod gekauft und der Freiwilligen Feuerwehr übergeben.

Diese Anschaffung gab der Feuerwehr neuen Auftrieb und führte zum Beitritt neuer Mitglieder.

Der Ausbruch des II. Weltkrieges traf auch die Freiwillige Feuerwehr. Ein Teil der Kameraden wurden zum Kriegsdienst eingezogen. Zwei Kameraden kehrten aus dem Kriege nicht mehr heim.

Es waren Reinhard Diels und Karl Schauß.

Während des Krieges konnte der Brandschutz mit freiwilligen Helfern gesichert werden.

Am 23. März 1940 ernannte man die Freiwillige Feuerwehr zur Polizeitruppe.

Nach dem Kriege mussten die Feuerwehren auf Wunsch der Besatzungsmacht weitergeführt werden, denn auch die damalige Militärregierung der amerikanischen Streitkräfte war am Wiederaufbau eines gesicherten Brandschutzes interessiert.

Auch in Panrod taten sich wieder die Feuerwehrmänner zusammen. Ihr damaliger Wehrführer war Adolf Wagner.

Im Jahre 1949 übernahm Rudolf Scherer für über 30 Jahre das Amt des Wehrführers.

Am 05. Juni 1950 musste die Wehr ihr Können und ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis stellen. Ein Waldbrand am Giebig zwang die Wehr 4 Tage zum Einsatz.

Bild 1976 Uto Schrer2

Im Jahre 1955 bekam die Freiwilligen Feuerwehr eine neue Motorspritze (eine 800 l Bachertspritze mit VW-Motor) von der Gemeinde Panrod zur Verfügung gestellt.

Bilder 1976 Uto Scherer

Für Nachwuchs und Verjüngung der Feuerwehr sorgte man 1975 durch Gründung einer Jugendfeuerwehr. Die Jugendfeuerwehr war nach der Gründung am Anfang mit sehr viel Lust und Eifer bei der Sache. Durch den häufigen Wechsel der Betreuer konnte der Betrieb nach etwa 15 Jahren nur noch mit viel Idealismus und Mühe aufrechterhalten werden. Leider musste 1995 die Jugendfeuerwehr abgemeldet werden, da kein Interesse mehr bestand. Positiv ist zu vermerken, dass fasst alle Mitglieder der heutigen Einsatzabteilung aus der damaligen Jugendfeuerwehr kommen.

2005 wurde die Jugendwehr wieder neu gegründet, die sich wieder eifrig bemüht für den Brandschutz zu üben. Am 03.10.2005 zeigte sie mit einer Einsatzübung den Bürgern ihr bereits erlerntes Können. Die Jugendwehr wird zurzeit von Erik Haberstock geleitet.

Im Jahre 1976 bekamen wir ein Tragkraftspritzenfahrzeug, das 1981 mit einer 800l Motorspritze Ziegler ausgerüstet wurde.

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Auch für die Unterbringung der Wehr wurde gesorgt. Nachdem der Geräteraum in der alten Schule nicht mehr den Anforderungen entsprach, konnte im Austausch, von der heutigen Gemeinde Aarbergen, im Jahre 1972 eine Lagerhalle erworben und umgebaut werden.

1974 konnte die Freiwillige Feuerwehr Panrod dort einziehen und sich einrichten.

Unter dem Vorsitzenden und Wehrführer Werner Haberstock (war über 25 Jahre im Amt) begann im Herbst 1981 von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr der Ausbau des Gerätehauses. Ein Mannschaftsraum, sowie ein Wasch- und Toilettenraum wurden eingebaut. Die Wände innen und außen bekamen einen Verputz und Anstrich. Das Dach wurde neu eingedeckt und die Außenwände zum Teil mit Schiefer verkleidet. Ein neuer Anbau an das Gerätehaus wurde 1985 in Eigenleistung errichtet. Das Gerätehaus bekam 1993 einen Deckenausbau und im Mannschaftsraum wurde eine Zwischendecke eingezogen und der Raum innen neu gestaltet. 1996 wurde im Gerätehaus eine Heizung installiert. Der Mannschaftsraum bekam 1997 eine Single-Küche eingebaut.

Heute entspricht diese Halle schon lange nicht mehr den Anforderungen und Ansprüchen (Wasch- und Toilettenräume), die Mauern sind gefährdet durch Erschütterungen des vorbei fließenden Verkehrs und zeigen Risse.

Ein neues Gerätehaus, was auch dringend erforderlich ist, hat die Gemeinde schon für 2008/2009 in Aussicht gestellt.

Im Jahre 2001 konnte hinter dem Gerätehaus ein Übungsplatz mit Rasengittersteinen von den Feuerwehrkameraden in Eigenleistung erstellt werden.

Eine neue Satzung die den Verein und die Einsatzabteilung von einander unabhängig macht, wurde 1993 ausgearbeitet, und von der Mitgliederversammlung 1994 genehmigt und 1995 beschlossen. Die neue Satzung trat am 28.01.1995 in Kraft.

Im gleichen Jahr bekam die Einsatzabteilung eine Atemschutzausrüstung, was für alle Bürger, von lebenswichtiger Bedeutung sein kann.

Auf eigene Kosten und aus Spenden konnten wir 1997 ein gebrauchtes Fahrzeug als Mannschafts-Transport-Busje anschaffen. Dieses Fahrzeug ist bis heute, nach über 20 Jahren, noch fahrbereit, was auch an der guten Pflege und Wartung des Fahrzeugs liegt.

Seit 1997 wird auch jährlich eine Brandschutzerziehung der Kindergartenkinder durch die Freiwillige Feuerwehr durchgeführt. Alle Beteiligte sind mit viel Freude und Spaß dabei. Besonders das abschließende Löschen ist für die Kleinen immer das größte Vergnügen.

Im Jahre 2001 haben wir das Beitragseinzugsverfahren beschlossen und eingeführt, das erleichtert die Arbeit des Rechnungsführers wesentlich.

Im selben Jahr hat der TÜV unser Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) nach 26 Jahren stillgelegt. Es war nicht mehr einsatzfähig.

Die Gemeinde bestellte daraufhin im Jahre 2002 als Ersatz ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSFW) für 2004. Geliefert bekamen wir 2004 ein Kleinlöschfahrzeug (KLF), obwohl für eine Randgemeinde wie Panrod dringend ein TSFW erforderlich gewesen wäre.

Da hilft nur beten:

 „Lieber guter Florian, verschon’ unser Haus, zünd’ andere an.“

 In der Zeit zwischen 2001 und 2004 konnte der Einsatz mit Hilfsmitteln, zum Beispiel Pumpe und Einsatzmaterial auf einem Anhänger, aufrechterhalten werden.

Noch gerne erinnern wir uns an die Festtage anlässlich des 50-jährigen Bestehens unserer Freiwilligen Feuerwehr, das wir am 13. und 14. Mai 1984 groß feierten, und an unser 60-jähriges Jubiläum vom 30.09 bis 02. 10. 1994 das 3 Tage dauerte. An beiden Jubiläen war auch Herr Dr. Werner Kämpfer unser Schirmherr. Unser 70-jähriges Bestehen feierten wir mit einem Tag der offenen Tür am 03.10.2004.

Die Freiwillige Feuerwehr Panrod e.V. besteht heute im März 2009 aus:

17 aktiven Feuerwehrkameraden,

13 Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilung,

83 fördernden Mitgliedern.

Die Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Panrod e.V. von          1934 bis heute:

Gustav Gundlach, Adolf Wagner, Rudolf Scherer, Werner Haberstock, Oliver Leidolf und Thomas Beffart..

Jeder Wehrführer war und ist bereit, in seiner Dienstzeit die Einsatzbereitschaft und Kameradschaft der Wehr zu erhalten und zu fördern.

Wir freuen uns, dass in unserer heutigen, schnelllebigen von Materialismus und Egoismus geprägten Zeit, sich immer wieder junge Menschen zusammenfinden, (obwohl die Anforderungen und die Ausbildung immer größer und zeitaufwendiger werden), um dem Gemeinwohl unentgeltlich zu dienen und bereit sind, die Traditionen der Freiwilligen Feuerwehren aufrechtzuerhalten und selbstlos weiterzuführen.

Ihnen sei unser aller Dank.
Wolfgang Scheib
im März 2009

Das 75 jährige Jubiläum wurde im Juni 2009 auf dem Friedhof zum
Gedenken der Totenehrung begangen.


Darauf folgte ein Ü 30 Party in der Palmbachhalledie eine grosse
Resonanz bei Mitgliedern und Freunden der Feuerwehr fand.

Am Sonntag wurde nach dem Gottesdienst, eine kurze akademische
Feierstunde durchgeführt nach deren Abschluss, es bis in die
Abendstunden mit Spielen, Fahrzeugausstellung und Blasmusik
eine harmonische Jubiläumsfeier war.

Bei der Jahreshauptversammlung im Januar 2010 löste
Christian Weidtmann den Vorsitzenden Klaus Uwe Müller ab.
Ebenso wurden Cornelius Müller und Berthold Linke in den Vorstand gewählt.
Der Vorstand ab 2010 besteht aus nachstehenden Mitgliedern:
1. Vorsitzender: Weidtmann, Christian,
stellvert. Vorsitzender:Müller Klaus-Uwe
Wehrführer: Leidolf, Oliver, stellvert. Wehrführer: Haberstock, Eric
Schriftführer: Scheib, Peter, Gerätewart: Sommer, Dirk
Kassierer: Elsemüller, Volker, Jugendwart: Müller, Cornelius
Beisitzer: Weber, Wilfried, Beisitzer: Linke, Berthold und Bode, Stefan

Die Hauptaufgabe für den Vorstand bestand in der Planung und
Durchführung des Neu und Umbau des Gerätehauses.
Die Neu und Umbau Massnahmen wurden durch sehr zeitaufwendige Eigenleistungen beim Abriss und Wiederaufbau durch die Mitglieder geleistet.

 

 

 

 

Durch Schliessung des gemeinde eigenen Kindergartens in Panrod wurde der traditionelle Martinszug, der sonst vom Kindergarten veranstaltet wurde, von der Feuerwehr erstmals am 12.11.2010 durchgeführt und fortgesetzt.

Auch im Jahr 2011 stand der Neu und Umbau des Gerätehauses im
Vordergrund und wurde am 03. Oktober 2011 offiziell Eingeweiht.
Die neuen Räumlichkeiten sind dem Standart angepasst worden und
eignen sich für den weiteren Ausbau von Aktivitäten der Wehr.

2012 haben  wir von der Freiwilligen Feuerwehr Panrod e.V.
ein Voraushelferteam aufbauen, um so die
Hilfszeiten des Rettungsdienstes zu verkürzen.

2014    „80 Jahre FFW Panrod“

Aufgrund des Gesetzes über das Feuerlöschwesen vom 15.12.1933
und Erlass des Minister des Innern vom 13.01.1934 II D 2009, sowie
Verfügung des Landrats des Untertaunus vom 06.01.1934 wurde am 10. Februar 1934 die Freiwillige Feuerwehr Panrod gegründet.

Nach Recherchen unseres Freundes und Gemeindebrandmeisters
Karl Löhr hatte die Gemeinde Panrod schon im Jahre 1856
(noch in der herzoglich-nassauer Zeit) eine Lösch-mannschaft.
Also vor 158 Jahren!
Wie auch die Nachbargemeinden gehörte Panrod in den Spritzenverband Ketternschwalbach. Hier stand eine Vierradspritze für Bespannung von der Firma Metz, Heidelberg.
Die zugehörigen Gemeinden mußten jährlich ihren Kostenanteil an die besitzende Gemeinde entrichten.
Aber Panrod löste sich von dem Verband und kaufte in Idstein bei dem Pumpenmacher Roth eine eigene Spritze für Pferdebespannung.

1858 wurde in Panrod eine Gemeindeordnung geschaffen und vor
versammelter Gemeinde wie folgt gefasst und beschlossen.
(Eine solche Verordnung gibt es weit und breit nicht.)
1.    Wenn ein Feuer ausbricht und zwar unten auf der Nordseite,
hinten in meiner Ecke (Bürgermeister Pimmel),
so müssen die ausgeräumten Mobilien in die Beckersheck getragen werden.
2.    Sollte das Feuer in der Ecke vom Rathaus ausbrechen, so wird der Platz auf der Lay bestimmt.
3.    Für die Eck am Pfarrhaus werden die Baumstücke ernannt.
4.    Für die Oberortsseite der Berg.
5.    Für die mittlere Teil, Dorfseite des Pfarrgartens.
6.    Für das Unterteil derselben auf dem Röther.
Wer die bestimmten Plätze nicht einhält, bekommt seine Mobilien von der
Wachmannschaft nicht bewacht, und hat den Schaden zu bezahlen,
der dem Eigenthum zugefügt wo er seine Mobilien hinträgt nach seinem Acker oder Wiese.

Panrod, 14.Jänner 1858                    Pimmel, Bürgermeister

Wachmänner waren:
Philipp Georg Grund, Philipp Heinrich Hennau, Adam Haberstock,
Leonhard Thiels, Friedrich Groß, Christian Rauel, Heinrich Schauß,
Christian Ullius, Georg Ohlemacher, Förster Hei-mann, Georg Philipp Schmidt.
Wenn die obigen Wachmannschaften ihre ihnen aufgegebenen Verbindlichkeit nicht erfüllen,
so werden sie nach § 17 der Feuerpolizeiverordnung vom 22. November 1826 bestraft.

Panrod, 14. Februar 1858                    Pimmel, Bürgermeister

Spritzenmeister  waren:
Johann Philipp Elsemüller und Philipp Christian Elsemüller.
Sie bekamen jährlich 8 Fl. Gulden Vergütung aus der Gemeindekasse.
Die Spritze musste jedes Jahr zweimal abgewaschen und gereinigt werden.
Von Übungen keine Angaben.
Jeder Pferdebesitzer war verpflichtet, die Spritze anzuspannen.
Das geschah nach einer bestimmten Reihenfolge, die der Spritzenmeister einteilte.
5 Minuten nach dem letzten Glockenschlag hat jeder der bestimmten Männer der Löschmannschaft, wie auch der Pferdehalter an der Spritze zu sein.
Eine erneute Beschlussfassung vom 6. Januar 1875 bestimmte die Orte der nachbarlichen Hilfeleistung. Es waren die Nachbargemeinden.
In den Brandregistern kann man die Einsätze der Panroder Löschmannschaft nach vollziehen. Von 1868 bis 1916 waren es 20 Einsätze.

Also waren die Löschmannschaften von Panrod in früherer Zeit schon eine bewegte Feuerwehr.
Abrechnungen über Essen und Trinken der Löschmannschaften von Panrod sind nicht mehr auffindbar.
In einem Circularbuch des Amtes Wehen steht zu lesen,
dass nach einem Brande der Bürgermeister mit der Mannschaft zu einem Wirte zu gehen hat und hier den Männern zu ihrer notdürftigsten Labung etwas billigmäßiges an Brot
und für zwei Kreuzer Branntwein oder Bier auf Kosten der Gemeinde zu geben hat.
Nur war streng darauf zu achten, dass keine Sauferei oder Unfug daraus entsteht, so muss der Bürgermeister dafür haftbar gemacht werden.

Wehen, 21. November 1825                    Laux, Oberschultheiß

Wolfgang Scheib, 08.09.2014

2014 stand die Fahrzeugbeschaffung im Vordergrund. Der alte VW-Bus hat seit acht Jahren seine Volljährigkeit erreicht
und geht immer öfter eigene Wege.
Ein neuer Mannschaftswagen, der nicht nur von der Jugendfeuerwehr sondern auch von der Einsatzabteilung dringend gebraucht wird, um z.B. nachrückende Einsatzkräfte zur Einsatzstelle zu bringen.
Dieses sind Anschaffungen, die ein kleiner Feuerwehrverein nicht
alleine stemmen kann.
Es wurde nach Sponsoren gesucht, parallel wurde natürlich auch nach einem neuen Fahrzeug Ausschau gehalten.
25. Oktoberfest mit Fahrzeugübergabe der FF Panrod e. V.

Die FF Panrod feierte am 03.10.2015 ihr traditionelles Oktoberfest, welches schon zum 25. mal abgehalten wurde, gleichzeitig übergab der Verein der Gemeinde und der Einsatzabteilung ein neues MTW.

Der 1. VS Christian Weidtmann begrüßte alle Anwesende. Vom Gemeindevorstand waren die Beigeordneten Volker Elsemüller und Dirk Schmidt als Vertretung von BGM Scheligaanwesend, der leider anderweitige Verpflichtungen hatte, sowie die Nachbarwehren aus Aarbergen und Hünstetten. Ortsvorsteher E.-H. Haberstock und Pfarrerin Birgit Hamrich wurden ebenfalls begrüßt.

Der Vereinsvorstand ist stolz ein solches Fahrzeug zu übergeben, da der alte Bus nach über 25 Jahren seine Dienste getan hat und man nach langer Suche dieses MTW nun In Dienst stellen kann. Der Vorstand bedankt sich bei allen Mitgliedern, die bei der Suche und dem Innenausbau geholfen haben, besonders bei Dirk Sommer, der das Fahrzeug gefunden hat und den Löwenanteil des Innenausbau in stundenlanger Kleinarbeit bestritt.

Frau Pfarrerin Birgit Hamrich zitierte einen Bibelspruch und übergab im Sinne des Leitspruches „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ die Fahrzeugschlüssel an den Wehrführer Thomas Beffart, sodass wir immer eine unfallfreieFahrt haben und alle gesund von den Einsätzen zurückkehren. Ortsvorsteher E.-H. Haberstock überbrachte vom Ortsbeirat und gleichzeitig vom Gemeindevorstand die besten Grüße und betonte, dass es für einen kleinen Verein immer schwieriger wird solche finanzielle Mittel bereitzustellen um ein Fahrzeug anzuschaffen umso mehr freut er sich, dass die FF Panrod nun für die nächsten Jahre noch besser gerüstet ist um die zahlreichen Aufgaben und neuen Anforderungen zu bewältigen.